BUGA-Nachlese
Montag, 24. August 2009Gärtnerisch hat mich die diesjährige Bundesgartenschau in Schwerin ja schon nicht verzückt, nun ist mir auch noch eine Broschüre des BUND Mecklenburg-Vorpommern untergekommen, der die gärtnerische
Leistungsschau als Ökosünde anprangert. Akribisch listen die Naturschützer auf, wo überall Bäume gefällt wurden (insgesamt rund 1000!), weil sie das Konzept störten, wo sensible Uferzonen geschädigt und naturnahes Dickicht zusammengestutzt wurde. Was für eine Perversion – der Garten als Naturkiller!
Dabei gab es auch in Schwerin ursprünglich Pläne, ähnlich wie vor zwei Jahren im Thüringer Tagebau-Revier aufgelassene Brachen zu rekultivieren – im Visier hatten die Planer das Gelände eines nicht mehr genutzten Güterbahnhofs. Doch gab man dieses Vorhaben alsbald aus Kostengründen auf, nicht ohne zuvor 85.000 Euro für einen Architekturwettbewerb verpulvert zu haben.


