Archiv für September 2009

Nektar und Ambrosia

Donnerstag, 24. September 2009

Die Sonne hat sich verabschiedet, nur der Kürbis, der sich auf die Eibenhecke von Nachbar Th. geschwungen hat, bekommt derzeit noch ein paar Strahlen ab. Trotzdem besuchen noch immer viele Bienen und auch gelegentlich der eine oder andere Schmetterling meinen Garten. Und, weniger willkommen, jede Menge Wespen, die offenbar magisch von den eigentümlich riechenden Silberkerzen (Cimicifuga) angezogen werden.

Öko-Gärtner setzen sich ja oft vehement für einheimische Pflanzen ein und neigen mitunter dazu, Gartenzüchtungen oder Gewächse anderer Kontinente zu verdammen. Nach meinen Beobachtungen zeigen Bienen, Hummeln & Co. jedoch keineswegs eine Präferenz für die mitteleuropäische Flora. Im Gegenteil: Um diese Jahreszeit blüht ja kaum noch eine einheimische Blume. Doch unverdrossen tummeln sich die Nektarsammlerinnen in meinem Staudenbeet, wo nun vor allem amerikanische Präriestauden noch Farbe zeigen.

Septemberdüfte

Donnerstag, 17. September 2009

Der Sommer ist definitiv vorbei. Immer kürzer scheint die Sonne in meinen Garten, und von Tag zu Tag wird der Streifen schmaler, den sie mit ihrem Strahlen streift. Eine gewisse Hektik breitet sich aus: Wie viele Tomaten werden noch erröten, bis ich die letzten grünen Früchte zum Nachreifen ins Haus holen muss? Schaffen es die beiden kleinen Kürbisse noch, auf Ernteformat anzuschwellen? Und wird wirklich nur eine einzige Paprika vollreif-rot durchs Ziel gehen?

Der Nachwuchsgärtner ist da!

Donnerstag, 10. September 2009

Falls Ihr Euch über die Sendepause auf diesem Blog gewundert habt: Ich war voll und ganz mit der Aufzucht eines ganz besonderen Pflänzchens beschäftigt. Es heißt Elias, kam am 27. August zur Welt und maß bei der Geburt stattliche 56 Zentimeter und wog nicht weniger stattliche 3930 Gramm. Ein langes Kerlchen also, und natürlich ein Prachtkind.

Wie er sich wohl entwickeln wird? Seine beiden Schwestern sind schon so denkbar verschieden; Dora, die Ältere, eher sensibel und ängstlich, Irene mit ihren knapp anderthalb Jahren hingegen im Begriff, Rambos Erbe anzutreten. Doch während Dora im Garten allenfalls das Beerenobst interessant findet, betätigt sich unser kleines Raubein Irene bereits als Gärtnerin. Begeistert hantiert sie mit Gießkannen in jeder Größe, wässert gründlich sich selbst, die Terasse, aber zunehmend auch die Blumentöpfe.