Der Nachwuchsgärtner ist da!

Falls Ihr Euch über die Sendepause auf diesem Blog gewundert habt: Ich war voll und ganz mit der Aufzucht eines ganz besonderen Pflänzchens beschäftigt. Es heißt Elias, kam am 27. August zur Welt und maß bei der Geburt stattliche 56 Zentimeter und wog nicht weniger stattliche 3930 Gramm. Ein langes Kerlchen also, und natürlich ein Prachtkind.

Wie er sich wohl entwickeln wird? Seine beiden Schwestern sind schon so denkbar verschieden; Dora, die Ältere, eher sensibel und ängstlich, Irene mit ihren knapp anderthalb Jahren hingegen im Begriff, Rambos Erbe anzutreten. Doch während Dora im Garten allenfalls das Beerenobst interessant findet, betätigt sich unser kleines Raubein Irene bereits als Gärtnerin. Begeistert hantiert sie mit Gießkannen in jeder Größe, wässert gründlich sich selbst, die Terasse, aber zunehmend auch die Blumentöpfe.

Ich erinnere mich, wie sie Ende Mai vor den mit magentafarbenen Blüten übersäten Storchenschnäbeln stand, die Stauden größer als sie selbst, andächtig mit dem Finger darauf zeigte und “Bume” sagte. Es war eines ihrer ersten Worte, gleich nach “Mama”, “Papa”, “Hallo” und “Wauwau”. Und natürlich kennt sie den Standort aller Erdbeer-, Brombeer- und Tomatenpflanzen.

Ich wünschte, ich hätte genug Platz, den Kindern eigene Beete zu überlassen. Aber ich gestehe, viel zu egoistisch zu sein, um von meinen Staudenpflanzungen etwas abzuzwacken. Nur, wie soll ich den Nachwuchs so für das Gärtnern begeistern? Da muss ich mir wohl noch etwas einfallen lassen.

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