Geheim, aber nicht aufregend
Donnerstag, 04. Februar 2010Da ich ja in meinem Garten nach wie vor nur weiß sehe, habe ich mich wieder einer weiteren
Lieblingsbeschäftigung zugewandt: Gartenbücher lesen. Und siehe da, endlich hat die Bibliothek den Band “Die geheimen Gärten von Berlin” ausgespuckt, nach dem ich hier ja schon einmal gefragt wurde. Also eine kurze Rezension.
Ein gediegenes Buch, keine Frage, sehr gut fotografiert, nett zum Blättern. Aber, liebe Rita, kaufen würde ich es mir nicht. Weil mir die Auswahl doch zu konventionell ist – schöne, repräsentative, aber nicht sonderlich originelle Gärten. Um nicht zu sagen: bieder. Klar, da ist der eine oder andere spektakuläre Villengarten mit Wassergrundstück, aber mir fehlt doch der zeitgemäße Touch. Mit einer Ausnahme vielleicht finden sich keine Beispiele moderner Pflanzenverwendung, kein wirklich frisches Design. Und deshalb für mich auch keine Inspiration.



