Frustkäufe
Dienstag, 12. Mai 2009Normalerweise bin ich ja kein sonderlich engagierter Förderer der deutschen Konjunktur. Für Shopping-Touren habe ich keine Zeit, zumal ich nichts so sehr hasse wie das ständige An- und Ausziehen in der Umkleidekabine. Auch um mich für die Multifunktionalität elektronischer Spielzeuge zu begeistern, bin ich viel zu ungeduldig. Mein Schwachpunkt sind, Ihr wisst es, nur die Pflanzen.
So war ich Freitag früh aus Gründen, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte, ziemlich deprimiert. Und ausgerechnet da flackerte auf meinem Bildschirm die Werbe-Mail einer Berliner Blumenzwiebelfirma auf: Man habe, so wurde ich informiert, sämtliche verbliebenen Lilien des Sortiments um 50 Prozent reduziert. Nachdem ich im Vorjahr erstaunlich gute Erfahrungen mit zwei total überlagerten Lilienzwiebeln aus dem Baumarkt für 99 Cent gemacht hatte (das Resultat ist im Kopf dieses Blogs zu bewundern), gab es da kein Halten. Leider war der Mindestbestellwert mitnichten reduziert, so dass man nicht sagen kann, dass ich Geld gespart hätte. Im Gegenteil.
