Normandie 3: Vendreuve
Donnerstag, 12. August 2010Eigentlich suchte ich nur ein familienkompatibles Ausflugsziel. Das Schloss Vendreuve erschien da ganz geeignet: Es besitzt eine Sammlung antiker Miniaturmöbel (na ja), einen formalen Garten aus dem 18.
Jahrhundert (immerhin, ein Garten) und vor allem die ebenfalls historischen “Jardins de l’eau surprises”. Das klang nach einem Riesenspaß für die Kinder, dachte ich.
Das Ergebnis fiel dann etwas anders aus als erwartet: Dora, die Älteste, verlor die Nerven, wann immer eine der Fontänen unerwartet ansprang. Irene, die Jüngere, ansonsten eher unerschrocken, ließ sich von der Panik der großen Schwester anstecken und brüllte ebenfalls. Elias, 11 Monate, beobachtete sie Mädels beunruhigt. Nur die Eltern konnten gar nicht genug bekommen von den wasserspeienden Schildkröten-Kaskaden, den Wasservorhängen, die von Pavillondächern stürzten und dem Strahl, der einer barbusigen Nymphe aus - na, könnt Ihr Euch denken – schoss.







